benetnasch-logo 0128x0064 Orte am Gardassee

letztes UpDate 24/02/07

Der Monte Baldo ist der Bergrücken der den Gardasee vom Etschtal trennt. Es gibt keinen ausgezeichneten Gipfel, aber einige „Spitzen“: Monte Baldo Altissimo di Nago (2079 m), Cima delle Pozzette (2179 m), Cima Valdritta (2218 m) und Punto Telegrafo (2200 m). Diese Spitzen sind durch einen Weg auf dem Monte Baldo - Kamm verbunden.

Für Botaniker ist der Monte Baldo von ganz besonderer Bedeutung, da der Bergrücken während aller Eiszeiten stets aus dem Eis herausragte und so einigen Arten das Überleben ermöglichte.

Der Aufstieg vom See stellt mit einem Höhenunterschied von rund 2000 m schon eine gewisse Einstiegsschwelle dar. Durch Seilbahnen wird dieser Einstieg deutlich erleichtert. Von Malcesine führt eine Seilbahn auf ca. 1800 m Höhe im nördlichen Bereich des Monte Baldo (
www.funiviedelbaldo.it). Von Prada gelangt man ebenfalls auf etwa 1800 m Höhe im südlichen Bereich des Monte Baldo. Diese Bahn war in 2005 in Betrieb als „Neue Prada Costabella Monte Baldo Kabinenbahn und Sessellift“. Ob der Betrieb weiter geführt wird, war unklar (www.torridelbenaco.de)

Malcesine und Monte Baldo
Der Monte Baldo überragt Malcesine

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Malcesine am östlichen Nordufer ist „La Bella Città“. Verwinkelte Gassen, der Hafen, die Seeuferpromenade und natürlich das Scaliger Kastell über der Stadt machen den Reiz des Städtchens aus. Das Scaliger Kastell steht auf einem Felsvorsprung direkt am Ufer des Sees und bietet vom Turm aus einen phantastischen Blick über den Ort und den Nordteil des Sees.

Malcsine hat etwa 3500 Einwohner und im Sommer drängen sich die Touristen. Zum Glück ist das Städtchen autofrei; ein grosser Parkplatz / grosses Parkhaus befindet sich östlich des Zentrums an der Durchgangsstrasse.

Malcesine
Malcesine mit dem markanten Scaliger-Kastell

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Riva del Garda ist ein schon in der Römerzeit besiedelter Ort am nördlichen Ende des Gardasees und der einzige grössere Ort am Gardasee, der noch zum Trentino gehört. Riva gehörte bis nach dem ersten Weltkrieg zur Habsburger Monarchie.

Kennzeichnend für Riva ist das Ensemble am Hafen an Piazza 3 Novembre. Im wahrsten Sinne herausragend ist der leicht schiefe Torre Apponale, ein 34 m hoher Uhrturm aus dem Jahre 1220. Sehenswert ist ausserdem die Rocca di Riva, eine vom Wasser umgebene Stadtburg aus dem 12. Jahrhundert. Heute befindet sich ein Museum in den Gebäuden; vom Turm aus hat man einen herrlichen Blick über den See zum Monte Baldo.

Riva del Garda
Hafeneinfahrt von Riva

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Limone sul Garda liegt am Westufer des Gardasees. Hier gibt es Tourismus pur – mit Zitronen. In Limone wurden bis in die dreissiger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts Zitronen angebaut. Als Winterschutz dienten die „Limonaie“ eine Art Gewächshaus, das im Winter geschlossen wurde. Die Anlagen sind heute noch gut zu erkennen und vereinzelt auch noch in Betrieb.

Auch wenn sich in Limone alles um Zitronen oder „Limonen“ dreht, hat der Name nichts damit zu tun. Er geht auf das lateinische „Limes“ für Grenze zurück.

Limone
Limone sul Garda

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Campione del Garda ist ein Ortsteil von Tremosine am Westufer des Gardasees. Das kleine Dorf ist vielleicht nicht wirklich bedeutend, hat aber eine interessante Geschichte. Der nachfolgende Text ist dem Eintrag Campione del Garda bei Wikipedia (www.wikipedia.de).de entnommen.

    Tremosine besteht aus 18 Orten, von denen sich 17 auf der steil über dem Gardasee liegenden Hochebene befinden. Nur Campione liegt direkt am See und ist nur durch einen Tunnel oder mit dem Schiff zu erreichen. Campione liegt ca. 20 km südlich von Riva del Garda am Westufer des Gardasees.

    In Campione del Garda entstand im Jahr 1896 auf Initiative von Giacomo Feltrinelli eine grosse Baumwollweberei. Die Wahl des Ortes, an dem die Fabrik errichtet werden sollte, wurde neben den zur Verfügung stehenden Arbeitskräften, durch das Vorhandensein des Sturzbachs San Michele und seiner Gewässer determiniert, durch deren Nutzung die erforderliche Wasserkraft für die Funktionsfähigkeit der Maschinen der Baumwollweberei produziert werden konnte. Unter der Leitung von Vittorio Olcese, erster Direktor der Baumwollweberei, entstand das Arbeiterdorf und die Fürsorgeorganisation für die Arbeit und für das Leben der Arbeiter, was die Möglichkeit bot, die Produktionsbedürfnisse des Unternehmens einem neuen Lebensstil für eine Arbeiterklasse anzupassen, die vorwiegend aus dem ländlichen Milieu kam. Im Fall von Campione verdankte dieser Lebensstil seine Stabilität auch der Isolierung des Dorfes, das bis etwa 1930 nur auf dem Seeweg erreichbar war.

    Das Gebiet des Fabrik-Dorfes ist nach der Betriebsstilllegung der Baumwollweberei im Jahr 1981 eine viel besuchte, Ortschaft für Wassersport-Touristen.

Campione del Garda
Campione del Garda “kauert” sich an der Felswand auf der Westseite des Sees

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